Im Tal des Todes - Mutig schreitend

 
Death Valley ist ein Naturschutzgebiet, leider kein Touri-Schutzort. Man muss wie überall in Amerika zahlen. Das tut man in Furnace Creek. Das ist der Ort, an dem die höchste Temperatur auf Erden gemessen wurde (56,7ºC in 1913.) Und die heißeste Erde aller Zeiten (93,9ºC in 1972). Ich hatte mal in der Sahara eine Taxitour ohne Klimaanlage absolviert. Da war die Erde nicht einmal 80 ºC. Trotzdem haben wir die Fenster dicht gemacht, weil die Strahlung nicht auszuhalten war. Und nun 93,9 ºC.http://www.walkabout-talkabout.de/El_Nino/Phaenomen.html

Bitte zahlen…

Dafür lesen sich die Bevölkerungszahlen echt bescheiden an. Bei der Volkszählung 2000 waren es noch 31 Seelen gewesen, in 2010 waren es nur noch 24. Darin sind die Leute nicht enthalten, die die Eingangsstation unterhalten. Die kassieren auch die 30 $, wenn man nicht gleich einige andere mitbezahlt, die man noch besuchen könnte. Yosemite z.B.  oder Sequoia. Ich zahlte 30 $ und sollte in Sequoia mein Wunder erleben. Die Ranger sahen meine Plakette von Furnace Creek und gewährten Rabatt.http://www.walkabout-talkabout.de/El_Nino/Phaenomen.html
Am Ende eines heißen Tages auf dem heißesten Stück Erde der Erde wartet noch Badwater auf den Touri. Dort muss jeder hin, weil es der tiefste Punkt des amerikanischen Kontinents ist. Und Fische in Salzlake schwimmen. http://www.walkabout-talkabout.de/El_Nino/Phaenomen.html
Der nette Ort sieht gar nicht nach der kleinsten und sogleich heißesten Gemeinde der USA aus. Er ist tatsächlich eine Oase mit allem Komfort, was die einstigen Borax-Schürfer nicht einmal hätten träumen dürfen. Sie wären gleich in die Geschlossene gekommen. In der Ranger-Station kann man sich eiskalte Cola kaufen, einen Film reinziehen, der die Geschichte des Ortes zeigt. http://www.walkabout-talkabout.de/El_Nino/Phaenomen.html
Und die sah so aus. Im Jahre 1871 war er (k)ein Paradies auf Erden. Kaum zu glauben, dass der Ort Greenland Ranch hieß. Der sollte noch green werden, nachdem man hier die Luzerne pflanzte (Alfalfa). Die Sache mit Furnace Creek kam viel später, etwa 1931.
Man baute eine Oase, in die die
einheimische Population nicht kommt. 
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Wenn man seinen Obolus entrichtet hat, hat man die Wahl. Wo zuerst hin? Ich wollte zuerst dorthin, wo man nach 10 Uhr nicht mehr laufen soll. Wenn man alle Dachlatten fest verschraubt hat. Viele haben‘s nicht. Deswegen gibt es z.B.  das Badwater-Rennen. Es ist kaum zu glauben, dass bei solchen Temperaturen Sportveranstaltungen stattfinden: Jedes Jahr im Juli beginnt hier der 217 Kilometer lange Badwater-Ultramarathon. Er gilt als eines der härtesten Rennen der Welt. Bis vor kurzem starteten die Athleten zur Mittagszeit. Neuerdings hat der Nationalpark   den Start auf den frühen Morgen vorschoben, um die eigenen Mitarbeiter zu schützen. Die Marathonläufer lassen sich nicht abschrecken. Vermutlich gurgeln sie vor dem Marathon noch mit Reißnägeln. Soll auch gesund sein.  
Erste Station Zabriskie Point. Der Aussichtspunkt und die Landschaft davor wurden durch Michelangelo Antonionis Film Zabriskie Point von 1970 bekannt. Das Foto des Albums The Joshua Tree der irischen Band U2 wurde auch hier aufgenommen. Den Joshua Tree selber sucht man hier vergebens. Dem ist die Gegend zu trocken. Wo er wächst, sieht er so aus.
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